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Gesunder Schlaf

Schlaf ist erholsam und lebensnotwendig

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass während des Schlafes die Konzentrationsfähigkeit und das Erinnerungsvermögen gefördert werden. Sogar Muskeln werden im Schlaf aufgebaut. Aber was tun, wenn das Schlafen nicht so gelingt, wie wir es gewohnt waren?

Kopfkissen früher und heute

Kopfkissen früher: In alten Zeiten diente das Kopfkissen mehr der Dekoration. Eine Stütze für Kopf und Nacken war es jedenfalls nicht. Das große quadratische Kissen mit weicher Daune gefüllt, ließ den Kopf tief einsinken. So ein Kissen ist zwar schön zum Kuscheln, erfüllt aber nicht seinen Zweck. Das hatte auch schon der Maler Albrecht Dürer erkannt und seine Erfahrungen in seiner Kopfkissenstudie verewigt.

Kopfkissen heute: Das Kopfkissen hat sich in den letzten Jahrzehnten am meisten verändert. Umfangreiche Studien zeigen, dass das falsche Kissen Schlafstörungen und sogar Albträume auslösen kann. Ein gutes Kissen muss den Höhenunterschied zwischen der eingesunkenen Schulter und Kopf ausgleichen, wenn man auf der Seite liegt. Der Kopf muss so gestützt werden, dass die Wirbelsäule eine Gerade bildet. Die Halswirbelsäule darf nicht abknicken.

Dinkel, Daune und Düfte – Dinkelkissen

Natürliche und gut verträgliche Materialien sind im Bett besonders wichtig. Wir liegen 7-9 Stunden am Stück in unserer Bettware und werden mit einem Großteil unserer Hautoberfläche von ihr umspielt. Nase und Mund so nah am Kissen, dass wir mit der Atemluft alles einatmen, was an möglichen Ausdünstungen aus dem Kissen strömt. Leben Sie bewusster. Achten Sie darauf, was Sie in die direkte Berührung zu Ihrem Körper lassen und was Sie einatmen wollen.

Neuerdings erfreuen sich Dinkel und Hirse als Füllmaterial für Kopfkissen wieder größerer Beliebtheit. Die Ausdünstung der Kieselsäure aus dem Dinkelspelz wirkt auf die Nervenendungen unseres Körpers beruhigend. Daher sind Kopfkissen aus Dinkelspreu eine natürliche Methode gegen Schlafstörungen. Dinkel hat inzwischen die früher häufig verwendete Daune abgelöst, die dem Kopf nicht den nötigen Halt bietet.

Öfter mal was Neues – Dinkel & Hafer im Kissen austauschen

Gut schlafen kann man nur, wenn man sich wirklich sicher fühlt. Achten Sie auf Hygiene. Tauschen Sie Ihre Bettwaren häufiger einmal aus. Die hohe Feuchtigkeit, die beim Schlafen entsteht, verbraucht Matratze, Kissen und Decken schneller. Dinkel- und Haferspreu lassen sich aber leicht austauschen und schon haben Sie wieder ein neues Kissen.

Die Schlafposition ist entscheidend

Leiden Sie unter Nackenschmerzen oder einer verspannten Schulterregion? Wachen Sie morgens schon mit Rückenschmerzen auf und können kaum aufstehen? Fühlen Sie sich manchmal, wie nach einer durchzechten Nacht? Nicht nur die Bettausstattung kann daran schuld sein, sondern auch die Schlafposition. Eine gesunde Schlafhaltung ist wichtig, um morgens ausgeruht zu erwachen.

Wer z. B. auf dem Bauch schläft, kann langfristig Schäden im Lenden- oder Halswirbelbereich davon tragen. Auch belastet die Bauchlage das Herz-Kreislauf-System, weil das Herz stärker pumpen muss. Die Atmung wird erschwert und die Lungen überfordert. Die beste Position für einen gesunden Schlaf ist das Liegen auf der Seite. Ein Seitenschläferkissen kann schnell dazu beitragen, eine gesunde Schlafposition zu finden. Es entlastet Rücken und Nacken optimal, nimmt den Druck von der Wirbelsäule und vom Herzen. Außerdem kann sich der Körper nicht im Schlaf wieder so schnell in seine gewohnte Position zurücklegen.

Die richtige Matratzenauflage kann die Qualität des Schlafes verbessern

Spüren Sie genau, ob Sie auf der richtigen Matratze liegen, oder ob diese zu hart oder zu weich ist oder Sie gar mit Rückenschmerzen oder Verspannungen aufwachen. Wenn Sie eine Verbesserung der Liegequalität erreichen möchten, ist eine Matratzenauflage eine gute und preiswerte Ergänzung zu Ihrer Matratze. Sie kann unkompliziert Abhilfe schaffen und Ihre Schlafqualität erheblich verbessern.

 

Bettwäsche – Die Qualität entscheidet

Wer nachts schwitzt, schläft schlechter. Um in den Tiefschlaf zu gelangen, muss unsere Körpertemperatur um ca. 1°C absinken. Dieses wird erreicht, wenn die Körperwärme über die Haut nach außen abgegeben werden kann. Ideal ist eine Hauttemperatur von ca. 29 °C. Schweiß und Feuchtigkeit kann nur durch Naturmaterialien wie Baumwolle optimal weiter geleitet werden. Daher sollten Sie für Nachtwäsche gleichermaßen wie für Kissen und Bettbezüge grundsätzlich nur Baumwolle auswählen, die wenigstens mit 60° C waschbar und atmungsaktiv ist.

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