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Die besten Tipps gegen Mücken – So landen die lästigen Insekten keinen Stich

19 Jul, 2013 Gesundheitstipps
Die besten Tipps gegen Mücken – So landen die lästigen Insekten keinen Stich

Lange haben wir ihn herbeigesehnt, jetzt ist er endlich da: der Sommer. Doch neben Badevergnügen, Grillgenuss und lauen Abenden unter freiem Himmel hat die Sommerzeit besonders in diesem Jahr leider auch eine Kehrseite. Der regnerische Frühling und die Hochwasserkatastrophe in weiten Teilen Deutschlands haben zu einer rasanten Vermehrung unterschiedlicher Stechmückenarten geführt, wodurch derzeit die Gefahr besonders groß ist, von den lästigen Blutsaugern gestochen zu werden. Lesen Sie hier, wie Sie sich am besten vor den kleinen Plagegeistern schützen können.

Wie Sie sich vor Mücken schützen können:

Helle Kleidung tragen

Bei günstigen Lichtverhältnissen orten Stechmücken ihre potenziellen Opfer auf eine Entfernung von bis zu 100 Metern. Als Orientierungspunkte dienen ihnen dabei Bewegungen und die Farbe der Kleidung. Studien zufolge, werden Stechmücken und andere Insekten dabei besonders von dunkler Kleidung angezogen. Somit sollten Sie, gerade wenn Sie sich in der Natur und besonders an stehenden Gewässern aufhalten, bevorzugt helle Kleidung tragen.

Nicht zu viel Haut zeigen

Moskitos gehen zu bestimmten besonders gerne auf die Jagd nach Blut: So sind sie bevorzugt in der Dämmerung – sprich in den Morgen- und Abendstunden – aktiv. Dahingehend ist es ratsam, besonders morgens und abends auf einen angemessenen Schutz und entsprechende Kleidung legen: Tragen Sie nicht zu eng anliegende Kleidung und achten Sie darauf, nicht zu viel Haut zu zeigen. Hosen, Hemden und Pullover aus einem festen Gewebe bieten den besten Schutz.

Moskitonetze, Mückengitter und Co.

Da die kleinen Blutsauger auch vor dem heimischen Schlafzimmer halt machen, empfiehlt sich auch die Ergreifung bestimmter Maßnahmen: Verwenden Sie ein Moskitonetz für Ihr Bett und schieben Sie dessen Saum fest unter Ihre Matratze, um einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Maschengröße des Netzes, welche einen Durchmesser von 1,2 Millimetern nicht unterschreiten sollte. Auf diese Weise können die Mücken das Netz nicht durchdringen und trotzdem wird eine ausreichende Luftzirkulation sichergestellt. Mückengitter und Gaze vor Fenstern und Türen sind weiterhin geeignete Methoden, um unerwünschte Besucher aus der Wohnung fernzuhalten.

Schweiß und Körperwärme locken Moskitos an

Daneben „wittern“ Mücken uns über das Kohlendioxid, das wir über die Haut und die Atmung abgeben. Darüber hinaus werden Sie von unserer Körperwärme und von unterschiedlichen Geruchsstoffen angelockt, die in unserem Schweiß enthalten sind. Dabei ist nach Meinung vieler Experten die individuelle Mischung aus anlockenden und abstoßenden Stoffen entscheidend, die wir ausschwitzen. Aus diesem Grund werden manche Menschen besonders häufig gestochen, während andere weitestgehend ohne lästige Stiche davon kommen. Um dieses Risiko zu minimieren, sollten Sie in den Abendstunden duschen, bevor sie nach draußen oder ins Bett gehen.

Mückenabwehrmittel schützen

Einen guten Schutz gegen die lästigen Blutsauger bieten Mücken-Abwehrmittel (Repellents), also Sprays und Lotionen, die die Wirkstoffe DEET oder Picaridin enthalten. Da die schützende Wirkung dieser Mittel nur wenige Stunden vorhält und Repellents nicht wasserfest sind, sollte sie alle vier Stunden auf allen freiliegenden Hautstellen erneuert werden. Daneben sollte besonders darauf geachtet werden, dass es bei übermäßiger Dosierung zu Hautirritationen kommen kann und DEET erst für Kinder ab dem 5. Lebensjahr geeignet ist. Ähnlich verhält es sich mit Picaridin, welches bei Kindern erst ab dem 2. Lebensjahr verwendet werden darf. Vermeiden Sie außerdem, dass der Wirkstoff in den Mund oder die Augen gelangt.

Diesen Mückenschutz kann man sich schenken

Neben den Repellents versprechen noch zahlreiche andere Methoden einen wirksamen Schutz gegen Stechmücken, allerdings halten diese oft nicht, was sie versprechen: So schützen etwa Duftöle, die man in Kerzenform verdampft, nur in geringem Maße vor den Plagegeistern. Auch stechen Mücken ungebremst zu, wenn man viel Knoblauch zu sich genommen oder eine UV-Lichtfalle aufgestellt hat. Auch elektrische Mückenabwehr-Geräte, die sehr hohe Töne ausstoßen und auf diese Weise Moskitos fernhalten sollen, erfüllen nicht ihren Zweck.

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