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Geben Sie dem Herbstblues keine Chance: So kommen Sie gutgelaunt durch die dunkle Jahreszeit

29 Okt, 2012 Gesundheitstipps
Geben Sie dem Herbstblues keine Chance: So kommen Sie gutgelaunt durch die dunkle Jahreszeit

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen gehen merklich zurück und die Sonne lässt sich immer seltener blicken. Kein Wunder, dass vielen Menschen die dunkle Jahreszeit deutlich aufs Gemüt schlägt und sie über den sogenannten Herbstblues klagen. Damit es nicht soweit kommt, sollten Sie gerade in den lichtarmen Herbst- und Wintermonaten Ihrer Seele ein paar Extrastreichel-einheiten gönnen. Hier finden Sie einige wertvolle Tipps, wie sie gutgelaunt durch die dunkle Jahreszeit kommen.

 

Tipp 1: Sonnenlicht und frische Luft

Während der Herbst- und Wintermonate leiden wir unter einem Mangel an UV-Licht, welches in unserem Körper die Freisetzung des Glückhormons Serotonin reguliert. Zudem wird durch das fehlende Sonnenlicht die körpereigene Produktion der Botenstoffe Noradrenalin und Dopamin zurückgefahren, die eine ähnliche stimmungsaufhellende und antriebssteigernde Wirkung wie Serotonin haben. Die Folge: Durch den Lichtmangel fühlen wir uns häufig müde, antriebslos und niedergeschlagen. Um dem Herbstblues keine Chance zu geben, sollten Sie so oft wo wie möglich ins Freie gehen, denn schon eine halbe Stunde an der frischen Luft ist völlig ausreichend, den Körper mit  der benötigten Dosis Sonnenlicht zu versorgen. Selbst wenn draußen der Himmel wolkenverhangen sein sollte, ist das Tagelicht noch deutlich heller, als im Büro oder im heimischen Wohnzimmer.

 

Tipp 2: Regelmäßiger Sport hebt die Stimmung

Trübe Gedanken lassen sich auch perfekt durch Sport vertreiben. Was allein schon damit zusammenhängt, dass durch Bewegung automatisch Glückshormone in unserem Körper ausgeschüttet werden.  Neben dieser biochemischen Reaktion stellt sich auch das gute Gefühl ein, etwas für sich getan zu haben. Folglich sollten Sie gerade in den Herbst- und Wintermonaten die gemütliche Couch verlassen und sich mindestens dreimal pro Woche sportlich betätigen. Besonders gut dafür geeignet sind Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen. Sehr effektiv ist es auch regelmäßig zu tanzen: Hier hilft die Kombination aus Bewegung und Musik besonders gut dabei,  das psychische Wohlbefinden zu steigern.

 

Tipp 3: Kreislauf in Schwung bringen

Selbst wenn es jetzt gerade in den Morgenstunden empfindlich kalt im Badezimmer ist, sollten Sie nicht ausschließlich heiß duschen. Stattdessen ist es ratsam, den Körper abwechselnd mit kaltem und warmem Wasser berieseln zu lassen. Wechselduschen vertreiben die morgendlich Müdigkeit, heben die Stimmung, bringen den Kreislauf in Schwung und härten Sie vor lästigen Erkältungen ab.

 

Tipp 4: Sozialkontakte pflegen

Stimmungsfördernd ist es auch, sich mit Menschen zu umgeben, die Sie mögen. Durch das Zusammensein mit uns nahestehenden Menschen werden bestimmte Nervenzellen im Gehirn stimuliert und im Körper große Mengen des Hormons Oxytocin produziert, welches das Belohnungszentrum im Gehirn stimuliert.  Folglich sollten Sie regelmäßig Ihre Freunde zu Spiele- oder DVD-Abenden einladen. Es gibt unzählige Möglichkeiten sich auch drinnen blendend zu unterhalten.

Daneben kann es von Zeit zu Zeit auch gut tun, alleine zu Hause zu bleiben und es sich in den eigenen vier Wänden einmal so richtig gemütlich zu machen. Lassen Sie einfach mal die Seele baumeln, lesen ein gutes Buch oder schauen Sie sich einen schönen Film an.

 

Tipp 5: Sich den Alltag „versüßen“

In der  dunklen Jahreszeit haben Sie auch die perfekte Ausrede um zu sündigen, zumindest so lange Sie es nicht übertreiben: Schokolade macht glücklich, da die in ihr enthaltene Kakaobutter und Glukose die Bildung von Endorphinen im Körper anregen. Diese sollte dabei am besten heiß genossen werden, denn eine schöne heiße Schokolade wärmt den Körper und die Seele.

 

Tipp 6: Eine ausgewogene Ernährung hebt das Stimmungsbarometer

In der Herbst- und Winterzeit ist eine vitaminreiche Kost besonders wichtig. Allerdings sollten in der kalten Jahreszeit auch regelmäßig Kohlenhydrate (z.B. Kartoffeln und Nudeln) über die Nahrung aufgenommen werden, denn diese kurbeln – ähnlich wie Schokolade – die körpereigene Produktion von Endorphinen an. Darüber hinaus ist für das körperliche und seelische Wohlbefinden auch die Aufnahme magnesiumhaltiger Lebensmittel (z.B. Bananen, Hülsenfrüchte, Nüsse) besonders wichtig.

 

Tipp 7: Wann ein Stimmungstief ernst genommen werden sollte

Wenn Sie sich länger als zwei Wochen psychisch schlecht und niedergeschlagen fühlen, Sie alle Verabredungen absagen und Symptome haben wie erhöhten Schlafbedarf, Heißhunger auf Süßes oder Konzentrationsschwierigkeiten, sollten Sie vorsichtshalber einen Arzt aufsuchen. Denn in diesem Fall leiden Sie eventuell unter einer saisonal abhängigen Depression („SAD“), für welche in der Regel ein Mangel an Sonnenlicht verantwortlich ist.

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