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Neurodermitis: was hilft bei der chronischen Hauterkrankung

Neurodermitis: was hilft bei der chronischen Hauterkrankung

Schreckgespenst Neurodermitis – gerötete und geschwollene Haut, Ekzeme sowie unerträglicher Juckreiz machen Betroffenen das Leben oft schwer. Die Krankheit ist genetisch vorbestimmt und tritt vornehmlich bei Allergikern auf. Jeder Dritte ist potenziell gefährdet! Was tun, bricht die Krankheit aus? Vor allem: Wie kann das verhindert werden?

Frühzeitig mit der Vorsorge beginnen

Sie sollten Allergie auslösende Faktoren von vornherein ausschließen. In Anbetracht der Tatsache, dass Kinder im Vergleich zu Erwachsenen mit 15 bis 20 Prozent wesentlich häufiger von Neurodermitis betroffen sind, kann frühzeitige Vorsorge nicht schaden. Ist die Familie vorbelastet, fangen Sie am besten gleich nach der Geburt Ihres Kindes damit an. Stillen Sie Ihr Baby möglichst über 4 bis 6 Monate und geben ihm frühestens ab dem 4. Monat Beikost zu. Ansonsten sollten Sie, sofern Gefährdete im Haus leben, gänzlich auf Teppiche und Gardinen verzichten. Saugen Sie täglich Staub und versehen Matratzen mit Spezialbezügen. So schwer es für Kinder auch ist: Kuscheltiere müssen sich rarmachen und, wenn vorhanden, waschbar sein. Lebende Vertreter hingegen bleiben bitte ganz draußen!

Bei akuter Neurodermitis einen Arzt aufsuchen

Bei Ausbruch der Neurodermitis holen Sie sich in jedem Fall fachärztlicher Rat. Entsprechend der Diagnose kann der Arzt so rechtzeitig geeignete Therapien einleiten. In vielen Fällen verschreibt er zur äußerlichen Anwendung Cortison- oder Harnstoffsalben sowie UV-Behandlungen und Salzbäder. Innerlich zusätzlich Antibiotika oder Antihistaminika. Medizinische Behandlungen können außerdem psychologische Beratungen sowie Spezialkuren im Hochgebirge oder an der Nordsee einschließen.

Zweckmäßigerweise tragen Sie bei akuter Neurodermitis nur leichte Kleidung aus Bauwoll- oder Seidenstoffen. Sie darf den Juckreiz nicht verstärken, dem Sie ohnehin ständig ausgesetzt sind. Nachts ziehen Sie darum tunlichst Baumwollhandschuhe und bevorzugt Kindern Spezialschlafanzüge über. Verzichten Sie auch auf allergene sowie durchblutungsfördernde Lebensmittel. Alkohol und Kaffee sind tabu. Duschen Sie öfter mit kühlerem Wasser und verwenden dazu seifenfreie Waschmittel bzw. Ölbäder.

Schulungen und Trainingskurse besuchen

Neurodermitis ist zwar nicht ansteckend oder lebensbedrohend, dennoch äußerst unangenehm. Betroffene spüren ständig starken Juckreiz und haben darüber hinaus oft ein kosmetisches, folglich psychisches, Problem. Sind Sie latent gefährdet, suchen Sie deshalb bereits vorher fachlichen Rat. Es muss nicht zum Schlimmsten kommen! Schulungen und zielgerichtete Trainingskurse können Ihnen dabei helfen.

Infoquelle: neurodermitis-hautwissen.de

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