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Sport treiben im Winter: Worauf Sie besonders achten müssen

26 Feb, 2013 Gesundheitstipps
Sport treiben im Winter: Worauf Sie besonders achten müssen

Zweifellos ist es auch während der Wintermonate sehr gesund Sport zu treiben, allerdings gestaltet sich während dieser Zeit die Bewegung im Freien aufgrund von Minusgraden und rutschigen Wegen häufig schwierig. Hier erfahren Sie, was Sie in Bezug auf die Wahl der richtigen Kleidung beachten müssen und wie Sie sich am besten vor Verletzungen schützen können.

Drohende Unterkühlung, lästige Erkältungen und Stürze auf glattem Geläuf – der Winter hält für Sportler so manche unangenehme Überraschung parat. Dennoch sollte man im Winter nicht auf Sport verzichten, sondern sich mindestens dreimal pro Woche bewegen, um dauerhaft fit und belastbar zu bleiben. Mithilfe der folgenden Tipps walken, „bretteln“ und joggen Sie risikoarm und gesund durch die kalte Jahreszeit:

Mit diesen Tipps kommen Sie sicher und fit durch den Winter:

Schützen Sie Ihre Atemwege vor zu kalter Luft

Bei Temperaturen unter null Grad sollten Sie grundsätzlich statt durch den Mund durch die Nase atmen. Auf diese Weise gelangt die Luft vorgewärmt und gefiltert in die Bronchien, wodurch Atemwegserkrankungen vorgebeugt werden können. Fällt das Thermometer unter minus zehn Grad Celsius, ist es sinnvoll, die Atemwege zusätzlich vor der kalten Luft zu schützen. Zu diesem Zweck kann etwa ein Schal oder ein Tuch vor dem Gesicht getragen werden.

Bei Minusgraden das A und O: Die richtige Kleidung

Herrschen draußen Minusgrade muss unser Körper ein hohes Maß an Energie aufbringen, um Wärme zu produzieren. Wird beim Sporteln im Freien keine geeignete Kleidung getragen, drohen vor allem im Bereich der Finger, Zehen und Ohren Erfrierungen. Erste Anzeichen dafür können Taubheitsgefühle, Gefühllosigkeit und Blässe in diesen Bereichen sein. Um diese empfindlichen Körperpartien vor der Kälte zu schützen, sollte während des Sports im Winter definitiv Handschuhe und eine Mütze getragen werden.

Daneben sind bei der Wahl der richtigen Sportkleidung gleich mehrere Punkte zu beachten: Zum einen sollte in der kalten Jahreszeit optimaler Weise sogenannte Funktionswäsche getragen werden, die den Körper nicht auskühlen lässt und keine Feuchtigkeit im Gewebe speichert. Zum anderen empfehlen Experten bei der Kleidungswahl das „Zwiebelprinzip“, sprich das Tragen mehrerer Kleidungsschichten, zwischen welchen sich Wärmepuffer bilden können. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass als oberste Schicht keine winddichte Jacke getragen wird, da sonst die Luft innerhalb der Kleidung nicht zirkulieren und der Schweiß nicht entweichen kann.

Bei Temperaturen unter minus 20 Grad Celsius ist dagegen von Sport im Freien grundsätzlich abzuraten. Stattdessen ist es ratsam das Training lieber ins Warme zu verlegen, wofür sich beispielsweise das Fitnessstudio oder das Hallenbad anbietet.

Schutzkleidung: Wirksamer Schutz vor Verletzungen

In jedem Jahr müssen eine Vielzahl von Wintersportlern aufgrund von Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden. Bei Skifahren zählen vor allem Brüche des Unterschenkels sowie Kopf- und Knieverletzungen zu den häufigsten Verletzungen, während bei Snowboardfahrern häufig noch Brüche im Bereich der Unterarme und Handgelenke hinzukommen. Verletzungen der Wirbelsäulen kommen bei Wintersportlern weitaus seltener vor, gehen dann aber mit häufig mit schwerwiegenderen Folgen einher. Wer sicher im Tal ankommen will, sollte am besten auf vernünftiges und rücksichtsvolles Fahren und die richtige Schutzkleidung setzen.

Auch bei Sportarten wie Radfahren oder Joggen besteht in den Wintermonaten ein erhöhtes Verletzungsrisiko, besonders infolge glättebedingter Stürze, die oftmals zu Verstauchungen, Arm- und Beinbrüchen bzw. Verletzungen von Sprung- und Handgelenken führen können. Aus diesem Grund ist von Sportarten wie Joggen oder Radfahren bei Eisglätte eher abzuraten.

Schutz vor UV-Strahlung: Bei Wintersportarten besonders wichtig

Insbesondere bei klassischen Wintersportarten wie Ski- und Snowboardfahren ist es besonders wichtig, die Haut vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen. Diese ist in den Bergen nicht nur wesentlich intensiver als im Flachland, sondern zusätzlich reflektiert auch der Schnee die Sonne. Aus diesem Grund sollte immer eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor auf die Haut und auch auf die Lippen aufgebracht werden. Zusätzlich ist es bei frostigen Temperaturen besonderes ratsam, empfindliche Hautpartien wie Nase, Ohren und Wangen mit einer Fettcreme vor der kalten Witterung schützen.

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