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Vorsorge ist besser als Heilen: Mit diesen Tipps beugen Sie Venenleiden und Krampfadern vor

8 Apr, 2013 Gesundheitstipps
Vorsorge ist besser als Heilen: Mit diesen Tipps beugen Sie Venenleiden und Krampfadern vor

Gerade für das weibliche Geschlecht sind Krampfadern und Besenreiser ein echter Alptraum, gelten doch Frauenbeine immer noch als echter Hingucker. Aktuellen Studien zufolge haben etwa 90 Prozent aller Menschen in Deutschland im Laufe ihres Lebens mit solchen Venenproblemen zu kämpfen, Männer nicht ausgenommen.

Bei den sogenannten Varizen, wie Krampfadern in der Fachsprache genannt werden, handelt es sich um dauerhaft erweiterte, unregelmäßig verlaufende Venen. Sie entstehen zumeist durch eine angeborene Bindegewebsschwäche und einer damit einhergehenden Schwächung der Venenwände und -klappen in den Beinen. Weitere Risikofaktoren für die unschönen blauen Beinadern stellen Tätigkeiten dar, die mit langem Stehen oder Sitzen einhergehen. Die dadurch fehlende Ruhelage der Beine trägt zusätzlich zu einer Schwächung der Venen bei. Weiterhin können die Antibabypille, Hormonersatztherapien, Bewegungsmangel und Übergewicht das Auftreten von Venenleiden begünstigen.

Da es sich bei Krampfadern nicht nur um ein kosmetisches, sondern in erster Linie um ein medizinisches Problem handelt, sollten frühzeitig Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden, damit es erst gar nicht so weit kommt. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihre Beine dauerhaft fit halten können und Ihre Venen stärken können:

  • Regelmäßige Bewegung, am besten täglich, ist zur Vorbeugung von Venenleiden das A und O. Sportarten wie Joggen, Walken, Fahrradfahren und Schwimmen kräftigen die Waden- und Fußmuskulatur, kurbeln den Kreislauf an und tragen zu einer Stärkung der Venenwände und –klappen bei.
  • Eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung kann ebenfalls in einem gewissen Maße zur Prävention von Krampfadern beitragen. Durch sie können Verstopfungen vermieden werden, welche wiederum nachweislich den Blutfluss im Körper verringern. Um die Venen nicht zusätzlich zu belasten, ist es zudem ratsam, seinen Alkoholkonsum stark zu reduzieren und das Rauchen aufzugeben.
  • Um die Durchblutung Ihrer Beine zu verbessern, sollten Sie langes Sitzen und Stehen vermeiden und mindestens alle 30 Minuten Ihre Sitz- und Stehposition verändern und sich dabei am besten immer wieder bewegen. Während des Sitzens ist es zudem wichtig, dass die Beine nicht übereinandergeschlagen werden, sondern beide Beine in einem Winkel von mindestens 90° im Kniegelenk flach auf dem Boden stehen.
  • Zu enge Kleidung im Bereich der Beine und zu enge Kniestrümpfe können Venen abdrücken und den Blutkreislauf einschränken. Folglich sollten Sie auf das Tragen zu enger Kleidung verzichten. Zudem ist es besser nicht zu häufig Stöckelschuhe, sondern stattdessen bevorzugt flache Schuhe zu tragen, da diese beim Gehen einen positiven Effekt auf die Unterschenkelmuskulatur haben.
  • Regelmäßige Wechselduschen im Bereich der Waden, aber auch Wassertreten und kalte Fußbäder regen die Durchblutung an und reduzieren auf diesem Wege das Risiko an einem Venenleiden zu erkranken.
  • Um den Blutfluss in den Beinen anzuregen und den Rückfluss des Blutes zum Herzen zu vereinfachen, sollten Sie mehrmals täglich Ihre Beine hochlegen. Zu diesem Zweck reicht es aus, die Beine im Bett unter drei bis vier Kissen hochzulagern, so dass diese mindestens auf Höhe des Herzens liegen.
  • Durch eine spezielle Venengymnastik können die Venenwände und –klappen gestärkt und so der Rücktransport des Blutes zum Herzen erleichtert werden.
  • Heiße Wannenbäder und Saunagänge habe unbestritten eine entspannende Wirkung auf unseren Organismus, unseren Venen zuliebe sollten wir allerdings übermäßige Hitze vermeiden, da diese unweigerlich zu Erweiterungen der Blutgefäße führt und somit Schwellungen und Blutstauungen in den Beinen begünstigt.
  • Pflanzliche Medikamente, etwa auf Basis der Rosskastanie und Kompressionsstrümpfe verstärken die Venentonisierung und haben eine abschwellende Wirkung.

1 Kommentar

  1. Es klingt sicher utopisch, dass man mit der Vorstellungskraft, Krampfadern einfach verschwinden lassen kann. Ich habe den ersten Reikigrad. Meine Hausärztin wollte mir gegen meine Krampfadern Stützstrümpfe verschreiben, was ich aber ablehnte. Erst vierzehn Tage später, habe ich mir überlegt, warum versuche ich es nicht durch Handauflegen.
    Innerhalb von zwei Minuten war ich meine Krampfadern los. Weil ich wusste, dass mir das keiner glauben würde, habe ich meiner Hausärztin am nächsten Tag meine Waden ohne Krampfadern gezeigt. Ich habe versucht, diese Möglichkeit bekannt zu machen, keiner wollte etwas davon wissen. Vielleicht, weil es zu unglaubwürdig klingt? Die Ärzte haben Angst , ihre sprudelnde Verdienstquelle zu verlieren. Ich habe bewiesen, das es möglich ist. Andere können das sicher auch.

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